{"id":100,"date":"2006-12-01T18:34:58","date_gmt":"2006-12-01T17:34:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.martinamario.de\/?p=100"},"modified":"2006-12-20T15:12:55","modified_gmt":"2006-12-20T14:12:55","slug":"la-posta-del-viajero-en-moto","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.martinamario.de\/?p=100","title":{"rendered":"&#8220;LA POSTA DEL VIAJERO EN MOTO&#8221;"},"content":{"rendered":"<p>Nach einer kompletten Woche Buenos Aires haben wir uns am Donnerstag (23. November) von der Stadt verabschiedet und sie im Laufe des Vormittags hinter uns gelassen. Wieder \u00fcberraschend gut sind wir durch den Verkehr gekommen und haben sogar die Avenida 9 Julio, die Prachtstra\u00dfe Buenos Aires\u00b4 mit ihren 18 Spuren, bis zur \u201eAutopista\u201c befahren!<\/p>\n<p>Unser Ziel war Azul, eine Kleinstadt ca. 300 km entfernt der Hauptstadt gelegen. Normalerweise wohl kaum ein Grund dort einen Stopp einzulegen, doch Mario kannte den Ort von 2003, als er mit dem Motorrad unterwegs war. Motorrad ist auch das Stichwort f\u00fcr die \u201eLa Posta del Viajero en Moto\u201c, denn dort stellt Jorge allen (urspr\u00fcnglich Motorrad-) Reisenden sein Haus und Hof zur Rast zur Verf\u00fcgung. Das aus dieser \u201eRast\u201c oft mehrere Tage werden, ist bei den Reisenden normal, denn die Herzlichkeit und Gastfreundschaft von Jorge und seiner Frau Monica ist einfach einmalig. Und so war klar, dass auch ich diesen Ort gerne kennen lernen und Mario Jorge und Monica wieder sehen wollte.<\/p>\n<p>Nach gro\u00dfem \u201eHallo\u201c und Wiedersehensfreude haben wir den G im Garten aufgestellt und zun\u00e4chst einmal Mate getrunken. Mate, das ist f\u00fcr die Argentinier, Uruguayer und Paraguayer Tee, Nationalgetr\u00e4nk und Lebenselexier in einem. Die ged\u00f6rrten, koffeienhaltigen Bl\u00e4tter des Yerba-Baumes werden mit hei\u00dfem Wasser in einer Kalebasse aufgegossen und durch ein silbernes R\u00f6hrchen herausgesogen. Nach Belieben wird immer wieder hei\u00dfes Wasser nachgef\u00fcllt und da wir uns erst an den herben Geschmack gew\u00f6hnen mussten, haben wir das Ganze zus\u00e4tzlich mit Zucker getrunken.<\/p>\n<p>Mit uns zusammen war Holger in der La Posta, der mit dem Fahrrad in S\u00fcdamerika unterwegs ist, Rock aus Slowenien mit Motorrad und Mike aus Schottland ebenfalls mit Motorrad. Rock ist einer dieser F\u00e4lle, die von nichts wissen und per Zufall bei Jorge landen. Eigentlich wollte er nur einen kurzen Halt zum Br\u00f6tchen holen in Azul einlegen und wurde dabei von Jorges Bekannten auf die \u201eLa Posta\u201c aufmerksam gemacht. Und bei Mike verh\u00e4lt es sich wie bei vielen anderen auch, denn er war auch schon mal da und kam wieder zur\u00fcck, nachdem es im S\u00fcden total kalt und nass war! Dazu ist zu sagen, dass Mike bestimmt 65 Jahre alt ist, hinkend am Stock geht (!) und sich irgendwie immer wieder auf\u00b4s Motorrad schwingt, um zu reisen. Und da am ersten Abend auch noch ein paar Freunde von Jorge vorbeigeschaut haben, kamen wir sogleich in den Genuss eines Asados. Das ist \u201eGrillen in gro\u00df\u201c und sehr lecker und gesellig!<\/p>\n<p>Wir haben die Zeit in Azul unter anderem genutzt, um ein paar Sachen am Auto zu erledigen und so hatten wir Gl\u00fcck, dass uns Mattias, ein Freund von Jorge, zu einer Werkstatt gefahren hat, wo wir das Teil f\u00fcr den abgebrochenen Allradschalthebel nachmachen lassen konnten. Das war bis jetzt nicht weiter tragisch und der Hebel lie\u00df sich noch bet\u00e4tigen, aber wer wei\u00df, wie es sich entwickelt h\u00e4tte. Und da wir schon einmal eine Werkstatt an der Hand hatten, haben wir auch gleich den halbfertigen Outdoor-Ofen mitgenommen und restliche L\u00f6cher hinein brennen lassen. Super ist dieser geworden und so konnten wir am Abend mit einem \u201eAsado Aleman\u201c gl\u00e4nzen! Wobei wir gestehen m\u00fcssen, dass die Testphase noch nicht abgeschlossen ist und sicherlich ein paar weitere Versuchsreihen laufen m\u00fcssen! Also \u201eAsado Experimental\u201c!<\/p>\n<p>In der \u201eLa Posta\u201c haben wir dann auch noch Tusnelda kennen gelernt, welche die Deutschlehrerin von Nazareth, Holger\u00b4s Freundin, ist. Diese hat sich sehr gefreut, uns zu treffen und sich mit uns auf deutsch unterhalten zu k\u00f6nnen. Grund f\u00fcr sie, uns sogleich f\u00fcr Sonntag zu Kaffee und Kuchen einzuladen und zusammen mit ihr, ihrer Tochter Gisela, Holger, Nazareth und Rock war es ein wundersch\u00f6ner Nachmittag. Vielen Dank daf\u00fcr, Tusnelda und Gisela! Und f\u00fcr den Mohnkuchen, Holger!<\/p>\n<p>Nach 5 tollen Tagen, in denen wir uns nat\u00fcrlich auch Azul angeschaut haben und nicht nur in der \u201eLa Posta\u201c sa\u00dfen, hie\u00df es Abschied nehmen. F\u00fcr uns ging es zusammen mit Rock weiter, denn wir wollten die Einladung von Mattias annehmen, ihn auf seiner Estancia ca. 300 km s\u00fcdlich von Azul zu besuchen.<\/p>\n<p>[mygal=azul]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einer kompletten Woche Buenos Aires haben wir uns am Donnerstag (23. November) von der Stadt verabschiedet und sie im Laufe des Vormittags hinter uns gelassen. Wieder \u00fcberraschend gut sind wir durch den Verkehr gekommen und haben sogar die Avenida 9 Julio, die Prachtstra\u00dfe Buenos Aires\u00b4 mit ihren 18 Spuren, bis zur \u201eAutopista\u201c befahren! 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