DIE ABFAHRT

DIE ABFAHRT
Nachdem auch die allerletzten Dinge erledigt waren, sind wir nach dem Mittagessen am Freitag losgefahren und haben den „G“ am Rasthof Kassel für die Fahrt nach Hamburg vollgetankt. Und als wir nach dem Tanken zum Rasthof abgebogen sind, haben wir unseren Augen kaum getraut, als wir ein riesengroßes Plakat mit unserer Route darauf gemalt sahen und daneben viele Menschen mit noch viel mehr lustig winkenden Fähnchen erblickten! Diese „Menschen“ hatten sich heimlich verabredet, nochmals eine letzte Winkaktion zu starten, bei der auch wirklich kein Auge trocken blieb. Super!!!
Beim endgültigen Losfahren haben wir kurzfristig überlegt, auch den nächsten Parkplatz anzufahren, doch es wurde uns versichert, dass dort niemand mehr steht…
Am Abend sind wir gut in Hamburg angekommen, sind ein wenig durch die Stadt spaziert und haben später auch ein schönes Plätzchen zum Schlafen direkt am Hafen gefunden.
Am Samstag in der Früh sind wir nach dem Frühstück zum Freihafen gefahren, haben uns im Schuppen 48 angemeldet und konnten auf dem Parkplatz davor zumindest schon mal die Fahrzeuge (drei weiße Wohnmobile (!) und ein Mercedes-Truck mit Expeditionsaufbau) unserer Mitreisenden sehen. Die Passagiere selbst waren bereits an Bord, so wurde uns mitgeteilt, und auch wir wurden mit unserem Handgepäck per Shuttle-Bus zur Grimaldi-Line-Fähre, der „Grande Francia“, gebracht.
Dort wurden wir von einem der Offiziere begrüßt und eigentlich auch gleich zum Mittagessen gebracht, ohne dass wir vorher unsere Kabine beziehen konnten oder etwas vom Schiff gesehen hätten. Das Essen war spitze und reichhaltig und wenn das so immer der Fall sein sollte, kann es böse Folgen haben… aber egal! Die Mitreisenden konnten wir im Speiseraum ebenfalls begrüßen und es scheint sich ein nettes Grüppchen gefunden zu haben, dessen Altersdurchschnitt wir um einiges herunterziehen!
Nach dem Mittag haben wir noch mal von Bord ausgecheckt und sind per Shuttle zum Parkplatz gefahren, auf welchem auch inzwischen meine Eltern und Pateneltern angekommen sind, um uns zu verabschieden. Marc und Meike kamen bald darauf auch noch dazu und haben extra für uns ihre Heimreise vom Dänemark-Urlaub für ein Stündchen unterbrochen. Außerdem konnten wir uns so persönlich gratulieren: Meike zum Geburtstag, Marc zum 2. Platz bei Promotion Nordhessen und alle anderen uns zu unserem ersten Hochzeitstag!!!
Das Verladen der anderen Fahrzeuge und Container hat sich im Folgenden alles ziemlich in die Länge gezogen und wir hatten gar keine Info, wann wir wohl an der Reihe sein würden. So haben sich die anderen verabschiedet und sind in die Stadt gefahren, und wir haben uns die Zeit im, um und Mario auch unterm Auto (man kann ja „mal“ schauen!) vertrieben. Bis plötzlich ein silberner Mercedes auf den Platz gefahren kam, der nicht verladen werden sollte, sondern aus dem Elmar, Christoph und Siemon ausgestiegen sind- welch eine super Überraschung! Da sind sie mal eben in 2 ½ Stunden (!) von Ippinghausen nach Hamburg gefahren, um noch mal Tschüss zu sagen. Toll!
Bevor wir gegen 19.30 Uhr (diese Info hatten wir vom Schuppen 48 zwischenzeitlich erhalten) endlich auf den Frachter fahren konnten, verging noch ein bisschen Zeit und auch die drei wollten sich an den Landungsbrücken, wie die anderen, postieren, um zu winken!
Das Verladen unserer Fahrzeuge ging dann recht schnell vonstatten, aber das Beladen mit den Containern nahm und nahm kein Ende. Es war schließlich 23.00 Uhr als sich Krackrügges per Handy verabschiedeten und 0.30 Uhr, als wir uns mit der Familie ebenfalls per Handy für´s zu Bett gehen geeinigt haben. Schade, aber wir waren wirklich zu müde, um noch länger auf das Auslaufen der „Grande Francia“ zu warten.
Ach ja, unsere Kabine (innen, mit den Betten übereinander) hatten wir inzwischen auch zugewiesen bekommen.

Ein Kommentar zu “DIE ABFAHRT”

  1. Ralf

    Wie ist das mit den Nummernschildern? Muss der Mercedes in Amerika irgendwie angemeldet werden?

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